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Posts Tagged ‘PSN’

Retro-Touchpen vom Club Nintendo

Thursday, March 8th, 2012

Heute ist mein hellblauer Retro-Touchpen vom japanischen Club Nintendo angekommen. Mit zwei Tagen Verzögerung, weil die Post offensichtlich weder in der Lage ist, an Anwesende zuzustellen noch am selben oder wenigstens am nächsten Tag eine Abholkarte zu hinterlassen. Die war nämlich erst heute in meinem Briefkasten, mit eingerissenem Umschlag. Was soll das…?

Der Touchpen passt wunderbar zur Farbe meines 3DS.

Heute Mittag hat mir außerdem ein freundlicher O2-Angestellter aus Berlin einen teureren Handy-Internettarif verkaufen wollen. Brauch ich zwar nicht, aber wer Interesse hat, kann sich ja unter 030 40818422 bei ihm melden. Auch wurde ich gestern mit über 90 Spamkommentaren bombardiert. Die ich noch nicht alle gelesen habe… Vielleicht ist ja auch einer dabei, der etwas mit der Seite zu tun hat, zu der er abgegeben wurde. Aber offenbar kommt das Ganze von einem FB-Virus…

So retro...

Wie zu sehen, bin ich noch fleißig am Spielen von Beyond the Labyrinth. Dafür wird es auch bald einen Review bei JPGames geben. In der Zwischenzeit könnt ihr ja meinen Review von Spirit Camera lesen, der dort letztes Wochenende online gegangen ist.

Journey, der neue PSN-Download-Titel von den Machern von Flower, ist übrigens ebenso atemberaubend schön wie der Vorgänger. Auch wenn ich mich gestern im Schnee-Kapitel verlaufen und erstmal die Lust verloren habe…

Flower

Thursday, February 26th, 2009

Thatgamecompany stellen mit Flower ihr zweites Download-Spiel für die vor. Erklärtes Ziel des Spiels ist es, Poesie eine interaktive Form zu geben, sozusagen ein spielbares Gedicht zu erschaffen. Ein wichtiges Element ist dabei die imposante Grafik. Der Spieler steuert ein Blütenblatt über teilweise verödete Landschaften und lässt Blumen durch Berührung erblühen. Wenn er alle leuchtende Blumen in einem bestimmten Umkreis berührt hat, wird die Landschaft an der Stelle wieder bunt eingefärbt. Um die Level abzuschließen, muss man der Landschaft ihre natürliche Schönheit wiedergeben.

Von jeder erblühten Blume erhält der Spieler weitere Blütenblätter, die er wie einen immer länger werdenden Schweif hinter sich herzieht. Gesteuert wird der Blütenschwarm mit der -Funktion des PS3-Controllers, durch Neigen des Controllers lenkt man die Blätter nach links, rechts, oben und unten. Durch Drücken eines beliebigen Knopfes werden die Blütenblätter beschleunigt. Sehr intuitiv und für jeden schnell verständlich. Lange Erklärungen oder Tutorials sind nicht nötig, drei grafische Darstellungen und eine klare Anweisung (“Press any Button”) reichen für das ganze Spiel aus.

Das Spiel ist kurz, aber abwechslungsreich und jede Minute überzeugend. Mit 7,99€ ist auch der Preis fair bemessen. Eines der schönsten Spiele für die PS3, ist Flower seit dem 12.02.2009 in weltweit allen -Stores erhältlich.

Link: Offizielle Homepage des Spiels (englisch).

LostWinds

Monday, January 5th, 2009

LostWinds war einer der Starttitel des im Mai 2008 angelaufenen Download-Service , Nintendos Antwort auf und . Konnte man vorher nur emulierte Klassiker für alte Konsolen auf herunterladen, erweiterte Nintendo mit WiiWare den Wii-Shop um extra für Wii entwickelte Niedrigpreisspiele, die nur über das Internet zu kaufen sind. LW wurde entwickelt von Frontier Developments in Cambridge und ist ein charmanter , der Elemente von Kirby’s Power Paintbrush und (speziell Phantom Hourglass) kombiniert.

Mit dem Controlstick steuert man den kleinen Toku, der dem Windgeist Enril helfen muss, die Wiederkehr des bösen Balasar zu verhindern. Toku kann selbst nicht springen, aber mit dem von der Fernbedienung gesteuerten Enril kann man den Wind wehen und Toku so hüpfen lassen. Auch Gegenstände und Gegner kann man so bewegen, ebenso Wasser aus Bächen und Flammen aus Fackeln. Im Laufe des Spiels erlernt man, ähnlich wie in Zelda, mehr und mehr Fähigkeiten, die immer neue Wege eröffnen. Sie basieren alle darauf, mit der Fernbedienung Pfade für den Wind zu zeichnen, ähnlich wie man es aus den oben genannten DS-Spielen entsprechend mit dem Touchpen kennt.

Das Spiel ist in dargestellt, spielt sich aber ganz traditionell in einer -Ebene. Die Grafik ist schlicht und zweckmäßig, aber hübsch animiert. Auch die Soundkulisse ist schön atmosphärisch. Allerdings überzeugt LW eher spielerisch als durch die Präsentation.

Toku kann bis zu vier Mal durch gegnerische Angriffe oder tiefe Stürze Schaden nehmen, bevor er ohnmächtig wird. Durch das Essen von Früchten kann er seine Energie aber wieder auffüllen. Falls er doch einmal seinen Verletzungen erliegt, kann Enril ihn durch Zufächeln von Wind wiederbeleben. Dabei verbraucht man Reserveenergie, die z. B. von besiegten Gegnern hinterlassen wird und die man mit Enril aufsammeln und in drei Krügen aufbewahren kann. Jede Wiederbelebung kostet jeweils einen ganzen Krug.

Mit Z spricht man mit Leuten, isst Früchte, hebt Samen und ähnliches auf oder greift im Boden steckende Früchte oder Ziehschalter. Durch Gedrückthalten und Loslassen von A oder B lässt man den Wind entlang der mit der Fernbedienung gezeichneten Pfade wehen. Je nach Knopf hat der Wind unterschiedliche Eigenschaften.

Wem die oben genannten DS-Titel gefallen haben, der bekommt mit LW den ersehnten Nachschub. Nur leider nicht allzu viel davon, denn kaum hat LW angefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Mit 3 bis 4 Stunden ist es selbst für meinen Geschmack etwas zu kurz. Die Story verspricht ein großes Abenteuer, man kann aber nur den Anfang davon spielen. Eine Fortsetzung ist, wen wunderts, bereits angekündigt. Natürlich ist die Länge für den Preis von 1000 Nintendo-Punkten (maximal €10) durchaus angemessen, auch Braid ist mit etwa 6 bis 8 Stunden für €14,40 nicht so viel länger. Allerdings war die Story in Braid in sich abgeschlossen und man war nicht überrascht, dass es plötzlich schon vorbei war.

Am 24. Dezember 2008 wurde LW von endlich auch in Japan im Wii-Shop veröffentlicht. In Deutschland ist es bereits seit dem 20.05.2008 erhältlich. Mit 259 Blocks belegt es in etwa so viel Speicher wie ein -Titel, am begrenzten internen Speicher und mangelnder Festplatte liegt die kurze Spielzeit also nicht notwendigerweise. Dafür ist wohl eher das begrenzte Budget verantwortlich und die Tatsache, dass das Spiel ein Resultat eines Frontier internen Design-Wettbewerbs namens „Game of the Week“ war, bei dem Ideen gesucht wurden, wie man die Wii-Fernbedienung für neue Spielkonzepte nutzen könne. Frontier-Designer Steve Burgess ließ sich dafür von der Natur inspirieren und sein Konzept für LW wurde schließlich einer der Starttitel von WiiWare. Es bleibt zu hoffen, dass sich Frontier für den Nachfolger mehr Zeit nehmen und den Umfang deutlich steigern. Dafür dürfen sie dann gerne auch etwas mehr verlangen.

Link: Offizielle Homepage des Spiels.